Shao-Chia Lü

Conductor

Tristan und Isolde in Peking 
Grosser Erfolg für die Baden-­‐‑Badener Osterfestspiel-­‐‑Produktion „Tristan und Isolde“ nun auch in Peking. Das chinesische Publikum war begeistert. Damit endet eine lange Reise dieser Inszenierung von Mariusz Treliński. Zu sehen war die Neuinszenierung an der The Metropoli-­‐‑ tan Opera, am Warschauer Teatr Wielki – Opera Narodowa und nun eben auch am National Center for the Performing Arts in Peking. Festspielhaus-­‐‑Intendant Andreas Mölich-­‐‑Zebhauser und sein chinesischer Kollege Chen Ping wollen auch in Zukunft über gemeinsame Projekte nachdenken.

- Festspielhaus Baden Baden, Facebook, September 2017

Tchaikovsky: Symphony No.5 in Orange County, California, December 2016

The Taiwan Philharmonic, founded in 1986, is scarcely older than its Chinese counterpart, yet it seemed to have a much deeper connection with the ethos and traditions of Western classical music. I would attribute a lot of this to its excellent Viennese-­‐‑ and American-­‐‑trained conduc-­‐‑ tor, Shao-­‐‑Chia Lü, whose physical motions were far more expressive and flowing than those of Yu, and whose ability to get a wealth of nuances and charged-­‐‑up fervor from his players made a big difference. […] Here Lü got them to play above their heads in a stunning performance of Tchaikovsky’s Symphony No. 5, creating suspense in even the most predictable spots with strategic pacing and shaping of climaxes, sharp rhythms, and all kinds of subtle internal de-­‐‑ tails. That’s how you make the overplayed Fifth sound like the great symphony it is.

- Richard S. Ginell, American Record Guide, March/April 2017

Lü wird vom Publikum in der Rhein-­‐‑Mosel-­‐‑Halle warmherzig begrüßt, als er fü r Sergej Rachmaninows sinfonische Dichtung „Die Toteninsel“ ans Pult tritt. Nach wenigen Takten schon ist erkennbar, was schon damals an dem aus Taiwan stammenden Weltbürger gefiel: die Geschmeidigkeit seines Dirigats; die eindeutige, impulsstarke Taktstock-­‐‑Führung mit der rechten Hand; das fast verspielte Flirren, mit dem die linke Farben und Atmosphären motiviert. [...] Bei der von Arnold Böcklins gleichnamigen Gemälde inspirierten „Toteninsel“ wird dieses Wollen zu einem Fest allemal durchhörbarer Nuancen. Fein abgezirkelte Lautstä rke-­‐‑Balance zwischen den Stimmen formt mystische Momente aus. [...] Lü lässt das Zornbild des Jüngsten Gerichts machtvoll aufscheinen, verwehrt ihm aber hemmungslose Entfesselung. [...] Dass aber selbst in der Rauschhaftigkeit des Finales Berlioz’ Komposition durchhörbar bleibt, darf exemplarisch dafür stehen, dass wir einen denkwü rdigen Konzertabend erlebt haben.

- Andreas Pecht, Rhein Zeitung, January 2017

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